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Zum Frauenbild der „Identitären“

Die „Identitäre Bewegung“ (IB) ist ein Phänomen neueren Datums. Für ihre meist jüngere Zielgruppe stellt sie sich dar als jung, hip, aber vor allem nicht rechts(-extrem). Dass sie dennoch dem rechten politischen Spektrum zuzuordnen ist, wird vielfach diskutiert und bestätigt.

Die Bewegung ist auch und gerade für junge Frauen interessant, die mit dem Image der „Nazi-Braut“ nichts anfangen können/wollen, der „Gefahr durch den Islam“ und seiner Abwehr jedoch durchaus etwas abgewinnen können. Die Frauen der IB sind scheinbar gleichberechtigt mit den Männern in der Bewegung aktiv. Dass sich hinter dem jungen, attraktiven, vermeintlich emanzipiertem Image jedoch ein konservatives und antifeministisches Frauenbild versteckt, das Parallelen zu 1933 und der NS-Ideologie hat, bleibt auf den ersten Blick verschleiert.

Der Vortrag beleuchtet das Frauenbild der Identitären Bewegung und will so eine kritische Auseinandersetzung bieten, die in der anschließenden Diskussion vertieft werden kann.

lehnertProf. Dr. Esther Lehnert, Professorin für Theorie, Geschichte und Praxis Sozialer Arbeit an der Alice Salomon Hochschule Berlin; Mitarbeit im Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus und Beraterin der Fachstelle Gender und Rechtsextremismus der Amadeu Antonio Stiftung; zahlreiche Veröffentlichungen zum Thema Nationalsozialismus, Rechtsextremismus und Geschlecht

Dienstag, 20. März 2018, 19.30 Uhr

Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg

Eintritt: 3 €