GESUCHT: Leitung der hamburger frauen*bibliothek

GESUCHT:

Leiter*in und Koordinator*in der „hamburger frauen*bibliothek“

Arbeitsschwerpunkte:

  • Öffentlichkeitsarbeit / Social Media / Vernetzung
  • Konzeption, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen
  • Einwerbung und Anleitung von „Zeitspenderinnen“ und Praktikantinnen
  • Koordination der Zusammenarbeit zwischen den Kooperationspartnerinnen der Bibliothek DENKtRÄUME, Landesfrauenrat Hamburg e. V. und dem Zentrum GenderWissen

 

Arbeitsbeginn: zum nächstmöglichen Zeitpunkt

Befristet zunächst bis 31.12.2019

Arbeitsumfang: 15 Std./Woche (auch mal abends und am Wochenende)

Bezahlung: In Anlehnung an TV-L E10

 

Erfordernisse/Erfahrungen:

  • Ausbildung/Berufserfahrung als Bibliothekar*in, Jounalist*in, im Medien-, Kommunikations- und Informationsmanagement oder Archivwesen
  • Leitungserfahrung, insbesondere auch in der Anleitung von Ehrenamtlichen und Praktikant*innen
  • Erfolgreiches Netzwerken in frauen-/queer-politisch relevanten gesellschaftspolitischen Bereichen
  • Teamfähigkeit
  • Selbstständiges Arbeiten

 

Bitte nur Kurzbewerbungen per Mail (zunächst ohne Zeugnisse und Zertifikate) an: team[at]denktraeume.de

hamburger frauen*bibliothek, Grindelallee 43, 20146 Hamburg

Kontakt für Rückfragen: Inga Müller – inga.mueller[at]denktraeume.de

„Feministische Brückenschläge?!“

Einladung zur Veranstaltung Feministische Brückenschläge?! am 3. Dezember 2018

Wir wollen dieses Jahr gemeinsam mit Ihnen ausklingen lassen und den erfolgreichen Abschluss unseres Digitalisierungsprojektes „Engagement und Vernetzung – Die erste Frauenbewegung“ in Hamburg feiern.

Dazu laden wir Sie herzlich ein zur Veranstaltung

„Feministische Brückenschläge?!“
Frauenbewegung in Hamburg zwischen bürgerlichen Organisationen
und autonomen Initiativen

am Montag, 3.Dezember 2018, 18:00 Uhr bei unseren Nachbarinnen in der ESG Hamburg, Sauerberghof, Haus D, Grindelallee 43, 20146 Hamburg.

Zwei spannende Aspekte möchten wir Ihnen dabei vorstellen:

Unter dem Titel „Ohne Archive keine Avantgarde!“ stellt Ihnen Dr. Birgit Kiupel, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Digitalen Deutschen Frauenarchivs, dieses Portal vor. Es dokumentiert die bürgerlichen und autonomen Strömungen der „alten“ und „neuen“ Frauenbewegung – mit Originaldokumenten und Essays.

Die Historikerin Hannah Rentschler, M.A. stellt ein Teilergebnis dieses Projektes in ihrem Vortrag vor

„‘…ob wir nicht alle Feministinnen sind.‘ Die Arbeitsgemeinschaft Hamburger Frauenorganisationen (ahf) im Kontext der Neuen Frauenbewegung 1966-1986“

Im Anschluss gibt es Gelegenheit zu Gespräch und Diskussion.


 

Verlegung der Stolpersteine für Ella, Betti und Henriette Rosenblum

Pressemitteilung Nr. 10, Landesfrauenrat Hamburg e.V., Hamburg, den 13.09.2018

Verlegung der Stolpersteine für Ella, Betti und Henriette Rosenblum

Der Landesfrauenrat Hamburg e.V. und der Hamburger Frauenring laden ein zur Verlegung der Stolpersteine für die drei von den Nationalsozialisten ermordeten Schwestern Betti, Ella und Henriette Rosenblum.

Freitag, 21. September, 14.00 Uhr in der Straße Durchschnitt 8

©Amos Schliack

 Die Verlegung der drei Stolpersteine wird durch den Kölner Künstler Gunter Demnig erfolgen.

Im Anschluss sind alle Teilnehmer*innen herzlich eingeladen zu einem Beisammensein in die hamburger frauenbibliothek in der Grindelallee 43.

Mit der Übernahme der Patinnenschaft für die drei Stolpersteine möchten der Landesfrauenrat Hamburg und der Hamburger Frauenring in Zeiten des wieder erstarkenden Antisemitismus ein Zeichen setzen für Zivilcourage und das Einsetzen für demokratische Werte.

Betti (geb. 1.8.1878 Salzwedel), Ella (geb. 14.9.1882 Hamburg) und Henriette Rosenblum (geb. 22.5.1884 Hamburg) wohnten nach dem Tod ihrer Eltern in einer gemeinsamen Wohnung in der Straße Durchschnitt 8 im Hamburger Stadtteil Rotherbaum. Sie stammten aus einer Familie jüdischen Glaubens und hatten noch zwei Brüder, die ebenfalls im Holocaust ermordet wurden.

Ella trug als Kassiererin und Henriette als Schneiderin zum Haushaltseinkommen bei. Ob Betti berufstätig war und über ein Einkommen verfügte, ist nicht überliefert. Die Brüder Max und Moritz hatten schon früher den elterlichen Haushalt verlassen.

Bei Ella Esther Rosenblum stellten sich im Laufe der 1920er Jahre Krankheitssymptome ein, die schließlich 1936 zu ihrer Aufnahme in der „Heil- und Pflegeanstalt“ Hamburg-Langenhorn führten. 1940 ließ die „Euthanasie“-Zentrale in Berlin, Tiergartenstraße 4 (T 4), in norddeutschen Anstalten lebende jüdische Menschen erfassen und in der „Heil- und Pflegeanstalt“ in Hamburg-Langenhorn zusammenziehen. Im selben Jahr am 23. September 1940 wurden 136 Patienten, unter ihnen Ella Esther Rosenblum, im Güterbahnhof Ochsenzoll in einen Zug verladen und nach Brandenburg an der Havel transportiert. Noch am selben Tag wurden die Patientinnen und Patienten in dem zur Gasmordanstalt umgebauten Teil des ehemaligen Zuchthauses mit Kohlenmonoxid ermordet.

Ellas Schwestern Henriette und Betti Rosenblum lebten weiter in der Straße Durchschnitt 8, bis auch sie den Deportationsbefehl erhielten. Beide wurden am 6. Dezember 1941 mit weiteren 751 Frauen, Kindern und Männern nach Riga deportiert, wo sie umkamen.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Dr. Rita Bake, Landesfrauenrat Hamburg e. V. Rita.Bake[at]hamburg.de

V.i.S.d.P.: Vorstand Landesfrauenrat Hamburg. e.V. .

8. Frauenherbstmahlzeit

logo-landesfrauenratHerzliche Einladung

zur 8. Frauenherbstmahlzeit

Sonntag, 22.November 2015, 11 – 14 Uhr

 

„Von der Politik bewusst in Kauf genommen? Frauenarmut in Deutschland.
Ein Streifzug durch die Strukturen des Rechts.“

Festrednerin: Astrid Springer
Juristin und Journalistin, Juliane-Bartel-Preis 2014, Pressepreis des Deutschen Anwaltvereins 1997, Elisabeth-Selbert-Preis 1993, Caritas Journalistenpreis Baden Württemberg 1991

Begrüßung: Cornelia Creischer, 1. Vorsitzende des Landesfrauenrates Hamburg e.V.

Grußwort: Katharina Fegebank, Zweite Bürgermeisterin der Freien und Hansestadt Hamburg, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung

Im Anschluss gibt es die Gelegenheit, sich beim Brunch auszutauschen und zu vernetzen.

Kostenbeitrag: 25 Euro (beinhaltet Brunch, Kaffee, Tee, Wasser und Orangensaft)

Wir freuen uns, Sie auf der Frauenherbstmahlzeit begrüßen zu dürfen.
Anmeldung: Wir bitten um verbindliche Anmeldung mit dem Formular per Fax oder E-Mail bis zum 22. Oktober und um Überweisung des Kostenbeitrags in Höhe von € 25,00 mit dem Verwendungszweck „8. Frauenherbstmahlzeit“ bis zum 29. Oktober auf das Konto des Landesfrauenrates: IBAN DE57 2069 0500 0000 4553 22, BIC: GENODEF1S11, Sparda Bank Hamburg eG. Die Karten werden spätestens 1 Woche vor der Veranstaltung zugeschickt.

Ort: Mövenpick Hotel Hamburg, Sternschanze 6, Hamburg

Hinweis: Das Hotel ist sehr gut mit der U3 oder den S-Bahnen über die Haltestelle „Sternschanze“ erreichbar.