Veranstaltungen

Bücher-Cafés

rotessofa2Die hamburger frauen*bibliothek präsentiert dreimal im Jahr frauen*relevante Neuerscheinungen: nach der Leipziger Buchmesse im Frühjahr, im Sommer mit dem Schwerpunkt Urlaubslektüre und im Winter mit Neuigkeiten von der Frankfurter Buchmesse.

Das DENKtRÄUME-Team (hin und wieder ergänzt durch er- und belesene Gäste) hat sich für euch umgesehen, sich durch Bücherberge gelesen und freut sich, euch einen Sonntagnachmittag lang allerlei Lesenswertes vorzustellen. Und allerlei Leckeres! Denn bekannterweise gibt es dazu auch immer selbst gebackenen Kuchen … Am Ende der Veranstaltung lockt dann noch eine Tombola mit tollen Preisen.

Und damit die neuen Bücher auch Platz finden, sortiert die hamburger frauen*bibliothek regelmäßig aus: Auf dem bunt gemischten Bücherflohmarkt könnt ihr sonntagnachmittäglich dann echte Bücherschnäppchen machen!

Eintritt: frei


Weitere Veranstaltungen in der hamburger frauen*bibliothek:

Unter dem Motto „Keine Rosen ohne Stacheln“ organisiert das DENKtRÄUME-Team in loser, aber regelmäßiger Folge Vorträge, Lesungen, Filme, Diskussionen in der hamburger frauen*bibliothek

Auf der DENKtRÄUME-Homepage findet ihr weitere Infos zum Programm.

Die nächste:

Fem*Quiz II

Sonntag, 10.02.2019, 15:00 Uhr

Quiz_1Die DENKtRÄUMErinnen haben wieder ihr (feministisches) Wissen zusammengetragen und das zweite Hamburger Fem*Quiz vorbereitet.

Und Kaffee + Kuchen und Tee + Torten gibt’s auch.

Eintritt: 5 €


IN UNSEREN RÄUMEN:

Die schwere Last der Mütter und die Auswirkungen auf die Töchter
Kriegskinder, Nachkriegskinder und Kriegsenkel und der Zweite Weltkrieg in der Familienbiografie

Als Kind oder Jugendliche haben Frauen Flucht, Vertreibung, sexuelle Gewalt, Hungersnot und/oder den Tod geliebter Menschen erleben oder ansehen müssen. Dieses erlebte Leid liegt häufig im Verborgenen eingehüllt in einem Mantel des Schweigens. Oft musste die gesamte psychische Kraft mobilisiert werden, um Krieg und Nachkriegsjahre durchzustehen.In diesem Vortrag zeigt die Referentin Monika Richter auf, wie das Erlebte noch heute auf die Lebensqualität sowie die Mutter/Tochterbeziehung wirken kann und dass die Erkenntnis darüber entlastend ist.Im Anschluss an den Vortrag – und nach der Vorstellung des Gruppenangebotes – lädt eine Gesprächsrunde zum Austausch ein.Eine Literaturliste zur Vertiefung rundet den Abend ab.

Donnerstag, 21. März 2019, 19.30 Uhr

Kosten: 5,00 Euro

Monika Richter

Monika Richterfreiberufliche Referentin, Vorträge, Beratungen, Seminare und Projektentwicklungen
Themen:
  • Neustart mit 60 – erfolgreich mit 80 Jahren
  • Die Sprache des Erfolgs
  • Gesprächsgruppenleitung/Moderation
  • Transgenerationale Kriegstraumata in der Familienbiografie
  • Kriegstraumata in der Altenpflege
  • Familiengeheimnisse und Tabus

 

Dazu: Gesprächsgruppenangebot „Familienbiografie“: Jeweils donnerstags, 19.00–21.30 Uhr am 04.04., 18.04., 09.05., 23.05., 13.06. sowie 20.06.2019

Kosten: 140,00 Euro inkl. Material
Für das Gruppenangebot ist eine Anmeldung erforderlich: Richter.Referentin@web.de

Caring with nature/s
Care als Transformationspraxis für die Gestaltung gesellschaftlicher Naturverhältnisse

Feministisch-theologisch-ökologischer Salon

Eine kurze Zusammenfassung des gleichnamigen Textes von Daniela Gottschlich und Christine Katz, Infos zu den Autorinnen, die gemeinsame Lektüre von Textausschnitten und lebhafte Diskussionen in schöner Atmosphäre kennzeichnen diesen Salon.

Referentin: Waltraud Waidelich, Sozialökonomin, Frauenwerk der Nordkirche

Dienstag, 12. Februar 2019, 18.30 – 20.30 Uhr

An- und Abmeldungen bitte an gabriele.biell@kirchenkreis-hhsh.de

Weitere Termine:
05.03.2019
16.04.2019
28.05.2019
25.06.2019


Impulsvortrag zu
„Weibliche Traditionen rund um Sterben und Tod“
im Rahmen der Informationsveranstaltung zu der Ausbildung für Frauen
„Seelfrau. Trauer-, Sterbe- und Seelenbegleiterin“

In der deutschen und europäischen Trauer- und Sterbekultur bewegt sich einiges. Ob zum Besseren oder Schlechteren ist teilweise strittig oder eine Frage des Geschmacks. Dass sich etwas verändert, war und ist nötig und sicherlich auch dem neu erstarkenden Einfluss von Frauen zu verdanken. Bis vor wenigen Jahren waren Frauen beispielsweise als Bestatterinnen kaum vorstellbar und hatten sich in einer reinen Männerdomäne zu behaupten. Frauen haben historisch aber eine entscheidende und teilweise vergesse Rolle im Umgang mit Sterbenden, Hinterbliebenen und in der Versorgung von Verstorbenen gespielt.

Dienstag, 09. April 2019, 19.00 – 20.30 Uhr

Eintritt frei!
Eine Anmeldung ist wünschenswert, aber nicht zwingend (info@seelfrau.de)

Andrea Martha Becker, Referentin und Leiterin der Ausbildung, wirft ein Schlaglicht auf einige dieser weiblichen Traditionen z.B. der Seelfrauen und leitet dann über zu der seit 2010 bestehenden gleichnamigen Qualifizierung für Frauen. Die 2-jährige Weiterbildung ist an neuesten Ansätzen der Trauer- und Sterbebegleitung orientiert und knüpft gleichzeitig an altes Frauenwissen an. Im November 2019 beginnt ein neuer Kurs.


Kurzvortrag zu
„Geleit der Seele“
im Rahmen der Informationsveranstaltung zu der Ausbildung für Frauen
„Seelfrau. Trauer-, Sterbe- und Seelenbegleiterin“

In fast allen Religionen und Kulturen in denen es eine Bestattungskultur gibt, gibt es auch die Vorstellung, dass irgendetwas von uns den leiblichen Tod überdauert und danach noch ansprechbar bleibt. In unserem Kulturkreis nennen wir das „Seele“.
Die konkreten Vorstellungen darüber, was aus der Seele wird, wo sie nach dem Tod hingeht und was ihre letzte Bestimmung ist, sind dabei recht unterschiedlich. Im Allgemeinen jedoch gehört zu diesen Vorstellungen auch die Überzeugung, dass eine Seele Schwierigkeiten haben kann ihren nachtodlichen Weg zu finden und in Frieden zu gehen. Wo dies der Fall ist, geht man davon aus, dass die noch Lebenden mit der verstorbenen Seele in Kontakt treten, Spannungen bereinigen und sie auf ihren Weg schicken, d.h. sie geleiten können. Auch in der abendländischen Geschichte gibt es verschiedene Traditionen zu „Seelengeleit“.

Dienstag, 10. Sept. 2019, 19.00 – 20.30 Uhr

Eintritt frei!

Eine Anmeldung ist wünschenswert, aber nicht zwingend (info@seelfrau.de)

Andrea Martha Becker, Referentin und Leiterin der Ausbildung, wirft in einem kurzen Impulsreferat sowohl einen Blick auf einige Vorstellungen über das nachtodliche Treiben der Seele in ausgewählten Religionen, als auch auf zeitgemäße Kriterien und Formen des Geleits verstorbener Seelen in unserem Kulturkreis.

Im Anschluss leitet sie über zu der seit 2010 bestehenden gleichnamigen Qualifizierung für Frauen. Die 2-jährige Weiterbildung ist an neuesten Ansätzen der Trauer- und Sterbebegleitung orientiert und knüpft gleichzeitig an altes Frauenwissen an. Im November 2019 beginnt ein neuer Kurs.