In unseren Räumen:

Frauenleben in China

Ist die Hälfte des Himmels schon auf der Erde erreicht?

Nach Mao steht Frauen die Hälfte des Himmels zu, im modernen China sind viele auch in leitenden Positionen zu finden. Über zweitausend Jahre lang waren Frauen jedoch durch familiäre Zwänge gebunden. Die Geburt eines Mädchens zählte nicht, denn eine Tochter war so viel wert wie verschüttetes Wasser. In ihrem ganzen Leben hatte eine Frau sich in feste Rollen einzufügen, fast ausschließlich durch Unterordnung geprägt.

Wurde nun nach Maos berühmtem Wort schon alles im modernen China erreicht?

Solche und weitere Fragen werden erläutert mit Verweisen auf Literatur von und über Frauen. Eine der vorgestellten Autorinnen ist die aus Breslau stammende Eva Siao, die das Leben in Maos China beschreibt, Ilse Behrens hat sie noch in Peking kennengelernt.

Donnerstag, 13. September 2018, 19.00-21.00 Uhr

Eintritt frei

Vortrag mit Ilse Behrens, ehem. 2. Vorsitzende des Landesfrauenrats, aktiv in der Hamburger China-Gesellschaft, hat mehrere frauenpolitische Studienreisen nach China geleitet.

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Manche Zeichen haben es in sich: Das Frauenradikal 

„Das ist ja Chinesisch!“ bedeutet: Unverständlich. Die Schriftzeichen sind keine Buchstaben sondern Silben. Darin zeigen neben dem Phonetikum sog. Radikale die Bedeutung an. Es gibt über 230, z.B. für die 5 (!) Elemente, und eines für die Frau. Die Struktur der Schrift und die wichtigsten Zeichen werden vorgestellt.

 Dienstag, 18. September 2018, 19.00-21.00 Uhr

Eintritt frei

Vortrag mit  Ilse Behrens, ehem. 2. Vors. LFR, ist aktiv in der Hamburger China-Gesellschaft.


Die schwere Last der Mütter und die Auswirkungen auf die Töchter

Kriegskinder, Nachkriegskinder und Kriegsenkel und der Zweite Weltkrieg in der Familienbiografie

Als Kind oder Jugendliche haben Frauen Flucht, Vertreibung, sexuelle Gewalt, Hungersnot und/oder den Tod geliebter Menschen erleben oder ansehen müssen. Dieses erlebte Leid liegt häufig im Verborgenen eingehüllt in einem Mantel des Schweigens. Oft musste die gesamte psychische Kraft mobilisiert werden, um Krieg und Nachkriegsjahre durchzustehen.

In diesem Vortrag zeigt die Referentin Monika Richter auf, wie das Erlebte noch heute auf die Lebensqualität sowie die Mutter/Tochterbeziehung wirken kann und dass die Erkenntnis darüber entlastend ist.

Im Anschluss an den Vortrag – und nach der Vorstellung des Gruppenangebotes – lädt eine Gesprächsrunde zum Austausch ein.

Eine Literaturliste zur Vertiefung rundet den Abend ab.

Donnerstag, 20. September 2018, 19.30 Uhr

Kosten: 5,00 Euro

Monika Richter

Monika Richter
freiberufliche Referentin, Vorträge, Beratungen, Seminare und Projektentwicklungen
Themen:
  • Neustart mit 60 – erfolgreich mit 80 Jahren
  • Die Sprache des Erfolgs
  • Gesprächsgruppenleitung/Moderation
  • Transgenerationale Kriegstraumata in der Familienbiografie
  • Kriegstraumata in der Altenpflege
  • Familiengeheimnisse und Tabus

Gruppenangebot „Familienbiografie“ für Frauen:

jeweils am Donnerstag, 19.00–21.30 Uhr:
27. Sept., 11. Okt., 25. Okt., 8 Nov., 22. Nov., 13. Dez. 2018
Kosten: 130,00 Euro inkl. Material,

Für das Gruppenangebot ist eine Anmeldung erforderlich.
Kontakt: Richter.Referentin@web.de